Samstag, 27. August 2016

Klingenberger spielen die habsburgische Karte

Zu Beginn des 14. Jahrhundert zeichnete sich die Territorialisierung immer deutlicher ab. Kleinere Adelsgeschlechter kämpften mit Bedeutungsverlust und standen vor der Frage, wie es in Zukunft weitergehen sollte. An den Freiherren von Regensberg und den Freiherren von Klingenberg kann man die unterschiedlichen Strategien sehen, die als Antwort auf dieses Problem verfolgt wurden.

Wachse oder weiche

Die Regensberger waren im 13. Jahrhundert mit ihrem Versuch gescheitert, ihre Macht zu konsolidieren. Die Gründung des Städtchens Kaiserstuhl im Jahre 1254 (ein Joint-Venture u.a. mit den Herren von Wart) und etliche weitere Aktivitäten war nur mässig erfolgreich. 1267/68 verloren die Regensberger gegen eine Koalition, welche Graf Rudolf von Habsburg mit der Stadt Zürich gebildet hatte. In der Folge mussten sie ihren Besitz sukzessive liquidieren. Profiteure waren: Habsburg und Zürich.

Sich an die Erfolgreichen hängen

Anders machten es die Freiherren von Klingenberg, die aus dem Gebiet des heutigen Kantons Thurgau stammen. Sie waren zuerst in Diensten des Bischofs von Konstanz, dann der Grafen von Kyburg und nach deren Aussterben, von deren Rechtsnachfolgern, den Habsburgern. Einen Machthöhepunkt erlebten sie am Übergang zum 14. Jahrhundert.

Ein cleverer Jurist

Heinrich von Klingenberg, den wir im Artikel WeiachBlog Nr. 1295 kennengelernt haben, wurde 1240 geboren, studierte in Italien und schloss als Doktor der Jurisprudenz ab. Dann trat er in die Dienste des ersten Habsburgers auf dem deutschen Königsthron, Rudolf I. und wurde Kanzler. Heinrich war also ein Mann mit Macht und Einfluss, einer mit besten Verbindungen, der nach dem nassauischen Zwischenspiel auf dem Königsthron (1292-1298) ein Parteigänger des 15 Jahre jüngeren Königs Albrecht (1308 ermordet) wurde.

Nach dem Tod von Rudolf im Jahre 1291 musste sich Heinrich ein neues Betätigungsfeld suchen und fand dieses 1293 als Fürstbischof von Konstanz. Auf diesem Posten verfolgte er in vieler Hinsicht ähnliche Strategien wie die Habsburger. Macht und Einfluss über Territorien sichern war nur die eine Seite. Die schriftliche Niederlegung der Machtverhältnisse war die andere.

So kaufte Heinrich von Klingenberg den Regensbergern 1294 das Städtchen Kaiserstuhl ab, und konnte sich 1295 auch die Niedergerichtsrechte über Weiach sichern (Freiherr von Wart war ein Parteigänger der Regensberger). Und Heinrich liess auch das erste Urbar des Fürstbistums Konstanz erstellen. Fast zur gleichen Zeit erstellten auch die Habsburger Verzeichnisse über alle ihre Rechte, das sogenannte Habsburgische Urbar (HU), fertiggestellt 1307. Manche dieser Rechte wurden gleich von beiden, Fürstbistum wie Haus Habsburg, beansprucht.

Das Konstanzer Urbar

Otto Feger gelang es mitten im Zweiten Weltkrieg sein Buch über das Konstanzer Bistumsurbar von 1302/03 zu veröffentlichen. Wer das 1943 gedruckte Werk in die Hand nimmt, stellt fest, wie sich die Mangellage des Kriegs auswirkte: das Papier ist extrem brüchig, da viel Holz und wenig Haderlumpen verwendet wurden.

Unter dem Punkt «B. Herrschaft Kaiserstuhl» vermerkt das Urbar: «Isti sunt census et redditus in Kayserstůl»:
«5. Item in Wiach [Fn-6] 1 mod. avene nomine advocatie de quodam bono, quod pertinet monasterio in Vare.»

Die Fussnote 6 zu Wiach lautet:

«Weiach, Bez. Dielsdorf, Kant. Zürich. 1295 bestätigt Bischof Heinrich von Klingenberg die Schenkung von Zwing und Bann des Meierhofs und des Dorfes Weiach durch Jakob von Wart an das Bistum (REC. II 2930). Ein Habsburger Revokationsrodel des 14. Jahrhunderts (Urbar II 351) führt aus: "item dominus episcopus Constantiensis occupat in prejudicium domini advocatiam in bonis ac hominibus curie in Wyach, monasterio sti Blasii pertinentis." Warum diese Rechte, die das Hochstift bis zu seiner Aufhebung ausübte, im Urbar nicht berücksichtigt sind, läßt sich nicht feststellen.»

Ist das etwa eine Rücksichtnahme unter Geschäftspartnern? Als Bischof von Konstanz konnte Heinrich jedenfalls nicht die habsburgische Karte spielen. Seine Bruder Ulrich war nämlich österreichischer Vogt im heute süddeutschen Raum (Mengen und Sigmaringen).

Quelle
  • Feger, Otto: Das älteste Urbar des Bistums Konstanz, angelegt unter Bischof Heinrich von Klingenberg. Untersuchungen und Textausgabe. Quellen und Forschungen zur Siedlungs- und Volkstumsgeschichte der Oberrheinlande. 3. Band. Karlsruhe, 1943 - S. 75ff.

Freitag, 26. August 2016

Warum die Gemeinde Mikro-Parzellen besitzt...

... und trotzdem nicht im Traum daran denkt, sie zu veräussern?

Antwort: Weil sie ein Teil der Notwasserversorgung sind (vgl. WeiachBlog Nr. 1300).

Es gibt etliche Parzellen in der Gemeinde Weiach, die kleiner als 10 m2 sind. Meist handelt sich dabei um die alten Laufbrunnen, die aus eigenen, vom übrigen Trinkwassernetz unabhängigen Quellen gespiesen werden.

Die kleinste unter diesen Laufbrunnenparzellen ist die an der Luppenstrasse, was wenig verwunderlich ist - handelt es sich doch um den Dorfbrunnen mit dem kleinsten Trog (vgl. WeiachBlog Nr. 1300):


Laufbrunnenparzelle
  • Brunnen Luppenstrasse zw. Haus 6 und 8, Parzelle 251, 3.01 m2 (mit Messwerkzeug GIS)
  • Brunnen b. Winkelstrasse 3, Schreinerei Schmid, Parzelle 262, 3.32 m2 (mit Messwerkzeug GIS)
  • Brunnen an der Stockistrasse, beim Haus Nr. 4, Parzelle 192, 3.95 m2 (mit Messwerkzeug GIS)
  • Brunnen bei Chälenstrasse 24, Parzelle 212, 4.41 m2 (mit Messwerkzeug GIS)
  • Brunnen vor Oberdorfstrasse 26, Parzelle 341, 6m2
  • Brunnen vor Oberdorfstrasse 9, Parzelle 290, 9m2
Teil einer anderen Parzelle im Gemeindeeigentum
  • Brunnen bei Chälenstrasse 6, Teil der Parzelle 110 Riemlistrasse
  • Brunnen beim Sternen, Teil der Parzelle 1425
  • Brunnen bei Büelstr. 1, Teil der Parzelle 149 Brunnenweg
  • Brunnen beim Baumgartner-Jucker-Haus, Seite Büelstr. Teil der Parzelle 1433 (mit BJH und Gde-Haus)
  • Brunnen am Müliweg Teil der Parzelle 348 (Müliweg)

Donnerstag, 25. August 2016

Gemeindebrunnen - unsere Notwasserversorgung

Acht Laufbrunnen auf Gemeindegebiet sind auf dem untenstehenden Bilderbogen vertreten. Sie stehen im jahrhundertealten Kern des Dorfes.

Ein völlig unabhängiges System als Backup

Was früher, d.h. bis zur Inbetriebnahme der Druckwasserversorgung im Jahre 1877 die einzige Wasserquelle für Mensch und Tier war, ist heute nicht nur ein schöner Brauch. Nein, was Sie da sehen, ist unsere Notwasserversorgung.



Kennen Sie diese Brunnen im alten Ortskern und wissen Sie welche fehlen?

Abgebildet sind:
  • Reihe 1: Brunnen am Müliweg von 1790, Brunnen an der Büelstrasse von 1794
  • Reihe 2: Brunnen Obere Chälen zwischen Chälenstr. 22 und 24 (ohne Jahrzahl), Brunnen im Bühl unterhalb Trafohaus (ohne Jahrzahl)
  • Reihe 3: Brunnen an der Stockistrasse (ohne Jahrzahl), Brunnen beim Sternen von 1838
  • Reihe 4: Brunnen Mittleres Oberdorf bei Einmündung Alte Post-Strasse von 1851, Brunnen an der Luppenstrasse.
Zu den Fehlenden:
Brunnen vor dem Haus des verstorbenen Gemeindepräsidenten Ernst Baumgartner-Brennwald von 1952, Brunnen Untere Chälen bei Werthmüller von 1904 (vgl. WeiachBlog Nr. 255), sowie Brunnen am Platz der Schreinerei Schmid (Winkelstr. 3).

Im Kanton Zürich gibt es noch viel zu tun

Ein Trinkwasser-Notversorgungs-Konzept, das diesen Namen verdient, haben noch längst nicht alle Gemeinden des Kantons Zürich: Es fehlten noch 110 von 170 Gemeinde-Konzepte. Ausserdem seien sie noch unvollständig und nur teilweise umgesetzt.

Das war vor einem Jahr - nachzulesen unter dem Punkt «N3_2 – Trinkwasser-Notversorgungskonzepte in den Gemeinden» im Anhang zum Bericht «Risikomanagement Bevölkerungsschutz Kanton Zürich. Gefährdungsanalyse, Potenzialanalyse und Umsetzung» vom Juli 2015.

Der Bericht wurde von der Beratungsfirma Ernst Basler + Partner im Auftrag der Amtschefs Bevölkerungsschutz und des Gemeindepräsidentenverbands des Kantons Zürich erstellt. Er analysiert für alle relevanten Gefährdungen, welche Massnahmen schon ergriffen wurden und wie weit sie umgesetzt sind.

Relevante Gefährdungen und ihre Risiken

«Analysiert wurden Gefährdungen, bei deren Eintreten sehr grosse Schäden zu erwarten sind und eine „ausserordentliche Lage“ gemäss §2 und §10 des kantonalen Bevölkerungsschutzgesetzes (BSG) eintritt. Für den Kanton Zürich gelten derzeit folgende Gefährdungen als relevant:

Naturbedingte Gefährdungen
  • N1 Sturm
  • N2 Hochwasser
  • N3 Erdbeben

Technisch bedingte Gefährdungen
  • T1 Absturz Grossraumflugzeug
  • T2 Störfall konventionelle Anlage
  • T3 Gefahrgutunfall Schiene
  • T4 Ausfall Stromversorgung
  • T5 KKW-Unfall Inland

Gesellschaftlich bedingte Gefährdungen
  • G1 Pandemie
  • G2 Tierseuche
  • G3 Konventioneller Anschlag»

Wo steht Weiach?

Abgesehen von den Brunnen scheint das Weiacher Konzept noch keine weiteren Massnahmen zu umfassen. Gerade für die Neubauquartiere, die in den letzten 50 Jahren dazugebaut wurden, reicht das aber wohl nicht aus. Wie hiess es doch schon vor über 125 Jahren: «Mangel an genügendem Brunnenwasser verspürt».

Weiterführende Artikel

Mittwoch, 24. August 2016

Wenn das Weyacher Kieswerk zum Aargau gehört

«Humoristische Darstellung» und «Autobiografie». Diese Schlagworte hat der Katalog Swissbib aus der GND, der Gemeinsamen Normdatei der Bibliotheken, Archive, etc. ausgewählt.

Charakterisiert wird damit das jüngste Buch des nach Brandenburg ausgewanderten Moderators Dieter Moor, erschienen im April 2015 im Rowohlt Taschenbuch Verlag. Moor hat seinen Vornamen vor etwas mehr als drei Jahren auf Max geändert, der - glaubt man der Süddeutschen Zeitung - vorerst noch als Künstlername dienen soll.


Jugendlicher Ich-Erzähler

Moor schreibt aus dem Blickwinkel eines Buben, der in der kleinen Gemeinde Mellikon (200 Einwohner) im Studenland aufwächst, wenige Kilometer rheinabwärts von Weiach aus (Rümikon-Mellikon ist die nächste Haltestelle nach Kaiserstuhl AG). Eine Kindheit in der Nordostecke des Aargaus also. Und der geht für den jungen Ich-Erzähler weit über die politischen Grenzen hinaus, wie man diesem Auszug entnehmen kann:

«Gut, der Aargau hat halt wirklich keine Berge, das stimmt schon. Aber dafür die schönen Hügel vom Jura, im Jura waren früher die Dinosaurier. Und wir haben den größten Eisenbahnknotenpunkt der Schweiz, in Olten, und die größte Kavalleriekaserne, in Aarau, und die größte Schuhfabrik, die Bally. Und die vielen Wasserkraftwerke an der Aare. Und die Habsburgerburg, wo die Habsburger herkommen, gegen die der Wilhelm Tell gekämpft hat, und das große Betonwerk und die Weyacher Kiesgrube mit dem berühmten Weyacher Kies und das Schloss Hallwyl und neben dran noch eine echte Pfahlbauersiedlung.

All diese Schönheiten vom Aargau und noch viele mehr hat der Vatti mit dem Fauweh auf den Besuchen bei den Kunden kennengelernt. Aber eben nur vom Aargau. Der ist zwar ziemlich riesig, aber die Schweiz ist eben noch riesiger, und da hat es noch viel mehr Schönheiten.
»

Da schreibt einer mit Insiderwissen

Der Bahnhof Olten und die Schuhfabrik Bally liegen im Kanton Solothurn, die Weiacher Kies AG im Kanton Zürich. Das weiss der Dieter Moor natürlich - darf man mindestens annehmen. Als Melliker hat er sicher auch die Block-Züge der Weiacher Kies vorbeiziehen sehen, wenn sie auf der dort vorbeiführenden Bahnlinie verschoben wurden. Mit der grössten Betonfabrik ist wohl die Holderbank Cement und Beton zwischen Möriken-Wildegg und Holderbank AG.

Interessant ist, dass Moor explizit die von den Einheimischen verwendete Mundart-Schreibweise «Weyacher» (mit «y»!) gewählt hat. Diese Feinheiten wären einem nicht Landeskundigen entgangen - gerade das «y» ist sozusagen ein Beweis, dass er im östlichen Studenland grossgeworden ist. Sein Vater war Versicherungsvertreter und hat wohl auch Kunden in Weyach gehabt. Vielleicht sogar die Weiacher Kies AG selber.

5468 Weyach

Was die Zuteilung von Weyach zum Aargau betrifft: Diese Forderung hat der Autor dieses Blogs in den Weiacher Geschichte(n) Nr. 40 bereits mehr als ein Jahrzehnt früher gestellt - und den Kantonswechsel auch textlich und heraldisch vorgenommen: im Titel des Artikels (Weyach mit «y»), mit Studenländer Postleitzahl (Fisibach hat 5467, Kaiserstuhl 5466) und einem von zürcherischen Einflüssen gesäuberten Gemeindewappen (nämlich das alte mit sechszackigem Stern).

Für das jugendliche literarische Ich des zum bio-dynamischen Landwirt gewordenen Aargauers Moor ist der Kantonswechsel von Weiach bereits (humoristische) Realität - und wenn es nur ein aargauisiertes Kieswerk ist.

Quelle und Literatur

Dienstag, 23. August 2016

Fussballspielen und unnötiges Velofahren wird bestraft

Gemeindepolitiker aller Couleur pflegen im Rückblick auf frühere Zeiten vor allem eines zu beklagen: den immer kleiner werdenden Gestaltungsspielraum. Es ist sicher so, dass die Regelungsdichte vor Jahrzehnten noch kleiner war als gegenwärtig. Ein Gemeinderat musste sich aber dafür auch mit der ganzen Bandbreite an Problemen herumschlagen, die in einem Dorf eben vorkommen. Und durfte sich erlauben, eigene Regelungen zu erlassen. So wie an der Gemeinderatssitzung vom 27. Juni 1931:


Nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls der vorgängigen Sitzung behandelte der Rat als Traktandum Nr. 2 eine Übertretung mehrerer Artikel des Konkordats betreffend den Verkehr mit Motorfahrzeugen - Vorläufer des Strassenverkehrsgesetzes (SVG) vom 19. Dezember 1958 - und sprach eine Busse aus.

Kurze Frist für die Einberufung einer Gemeindeversammlung

Als dritten Punkt der Tagesordnung beschlossen die Gemeinderäte die Anberaumung einer Gemeindeversammlung zur Abnahme der Jahresrechnungen und Wahl eines neuen Försters auf den 12. Juli (!).

Beim vierten Traktandum wird klar, dass der Gemeinderat diese Versammlung nutzen wollte, um Remedur schaffen:

«In der nächsten Gemeindeversammlung soll bekanntgegeben werden, dass der Gemeinderat in Zukunft das Fussballspielen auf öffentlichen Strassen und Plätzen, sowie das unsinnige und unnötige Velofahren von schulpflichtigen Kindern be[s]trafen werde.»

Welche Vorfälle die oberste Gemeindeexekutive zu diesem Schritt bewogen haben mögen? Das steht im Protokoll leider nicht.

Bemerkenswert ist, dass damals Velos noch ausschliesslich als seriöse Fortbewegungsmittel für Erwachsene galten. Kaum jemand hatte ein Automobil.

Ebenso bemerkenswert: spielende Kinder auf der Strasse störten trotz dieser - aus heutiger Sicht idyllisch wirkenden - Verhältnisse mit langsamem Verkehr (in vielen Fällen noch von Kühen gezogene Fuhrwerke, Pferde konnten sich nur die wenigen Wohlhabenden leisten).

Fussball gespielt - mitten auf der Chälenstrasse

Wie rigoros die neuen Verbote durchgesetzt wurden ist bislang nicht bekannt. Der Verfasser dieses Blogs erinnert sich jedenfalls, dass in seiner Jugendzeit in den 1970er-Jahren an Sommerabenden mitten auf der mittlerweile asphaltierten Chälenstrasse spontan Fussball gespielt wurde. Für die durchfahrenden Autos haben wir dann halt jeweils temporär das Spielfeld geräumt. Nach dem Bau all der neuen Wohnblöcke an der heute «Im Bruchli» benannten Sackgasse sind solche Freizeitvergnügen heute undenkbar.

Aber wer weiss: wenn es schon im Oberdorf möglich ist, eine 30er-Zone einzurichten, weshalb dann nicht auch in der Chälen? Vielleicht sogar eine «Begegnungszone» (vgl. Bild aus der Signalisationsverordnung (SSV))?


Zu dieser Begegnungszone steht in Art. 22b Abs. 1 SSV:

«Das Signal «Begegnungszone» (2.59.5) kennzeichnet Strassen in Wohn- oder Geschäftsbereichen, auf denen die Fussgänger und Benützer von fahrzeugähnlichen Geräten die ganze Verkehrsfläche benützen dürfen. Sie sind gegenüber den Fahrzeugführern vortrittsberechtigt, dürfen jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern.»

Das entspricht ziemlich genau der strassenfussballfreundlichen Situation vor rund 40 Jahren. Bleibt aber wohl Utopie.

Quelle
  • Protokoll des Gemeinderates 1928-1934, S. 171-172. [Archiv der Politischen Gemeinde Weiach; Signatur: IV B 02.11]

Sonntag, 21. August 2016

Auch Grünfuttersilos brauchen eine Baubewilligung

Gestern war auf diesem Blog die Rede von einem Arbeitsunfall im Heustock. Heu und Emd - und zwar im Freien getrocknet und dann in den Stock eingebracht - ist die traditionelle Art der Futtergewinnung für den Winter.

Vor einem halben Jahrhundert hielt die neue Technik der Silierung Einzug in die Weiacher Landwirtschaft. Es wurden sogenannte Grünfuttersilos gebaut. So viele, dass es sogar dem Chronisten Zollinger auffiel, der in der Ausgabe 1966 solche Silos in einem Fall im Text vermerkte...

«Für 1966 sind nur vier grössere Bauvorhaben zu verzeichnen:»
(...)
«Otto Meier-Brandstätter, Bergstrasse
Umbau z.T. Neuerstellen von Scheune und Stallungen, Silos


... und als Beleg dazu gleich zwei Ausschnitte aus Zeitungen einklebte:



Man sieht, dass da offensichtlich noch nachträglich Baugesuche für bereits erstellte Silos eingefordert wurden.

Ein weiteres interessantes Detail ist die unterschiedliche Strassenbezeichnung der Liegenschaft Meier-Brandstätter. Die heutige Bergstrasse (auch von Zollinger so genannt) beginnt genau bei dieser Liegenschaft, vis-à-vis der Alten Post. Und vor dem Bau der Stadlerstrasse war diese Verbindung über den Berg die alte Zürichstrasse.

Quelle
  • Zollinger, W.: Gemeinde Weiach. Chronik des Jahres 1966 – S. 24, 24a u. 25. [Original in der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich. Signatur: G-Ch Weiach 1966].

Samstag, 20. August 2016

Heusonde führt zu Rippenbruch

Heusonden sind nützliche Helfer, wenn es darum geht eine Überhitzung des Heustocks frühzeitig festzustellen und damit einen Brand noch rechtzeitig zu verhüten (vgl. Wikipedia-Artikel «Heusonde»).

Vor einem halben Jahrhundert konnte einem ein solches Gerät aber auch einen körperlichen Schaden bescheren, wie Walter Zollinger in seiner Jahreschronik 1966 zu einem Vorfall vom 2. Juni schreibt:

«Ernst Bersinger Gemeinderat erleidet bei der Untersuchung seines Heustockes mit der Heusonde einen Rippenbruch, weil die Sonde plötzlich nachgab und ihm mit Wucht in die Brust stösst.»

Quelle
  • Zollinger, W.: Gemeinde Weiach. Chronik des Jahres 1966 – S. 24. [Original in der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Zürich. Signatur: G-Ch Weiach 1966].

Donnerstag, 18. August 2016

Was bedeutet «site prope Kaiserstůl» wirklich?

«Bischof Heinrich von Constanz ratifiziert den Verkauf der zum Hof Weyach gehörigen Gerichtsbarkeit durch Jakob von Wart an den Bischof selbst». So wird in Band VI des Urkundenbuchs der Stadt und Landschaft Zürich (UBZ, vgl. WeiachBlog Nr. 508) aus dem Jahre 1903 ein am 8. Februar 1295 abgeschlossenes Rechtsgeschäft im Titel umschrieben.

Zwei Rechtsbezirke

Entgegen dieser Bezeichnung geht es nicht nur um den «Hof», sondern offenbar um zwei separat bezeichnete Rechtsbereiche: das Dorf Weiach selber und den Meierhof gleichen Namens, wie der lateinische Wortlaut vermuten lässt:

«Noverint universi tam posteri quam presentes, quod ego pure ac liberaliter omne ius michi competens in iurisdicione // et districtu curie villicatus dicte Wiach, site prope Kaiserstůl, et in villa Wiach, que iurisdicio getwinch et ban wlgariter appellatur, trado, dono et confero venerabili patri H. dei gratia Constantiensi episcopo nomine et vice ecclesie sue Constantiensis» (UBZ N° 2323; VI, 289)

Dieser zentrale Textabschnitt gibt die Willenserklärung des Freiherrn Jakob von Wart wieder: Kund und zu wissen sei allen, sowohl den (damals) Lebenden wie der Nachwelt, dass er aus freien Stücken alle seine gerichtsherrlichen Rechte, die der Volksmund Twing und Bann nenne, dem ehrwürdigen Vater Heinrich, von Gottes Gnaden Konstanzer Bischof, verkaufe, schenke und übertrage. Der Bischof wird als im Namen und für das Gut der Konstanzer Kirche handelnd bezeichnet.

Wie in den Weiacher Geschichte(n) Nr. 52 erläutert, geht es dabei um zwei separat genannte Bereiche, eine «curia villicatus» genannt Wiach, die bei Kaiserstuhl liege und um das Dorf Wiach. So sieht es Konrad Wanner in seiner Dissertation aus dem Jahre 1984.

«situm in» ...

Nur wenige Jahre zuvor, am 19. Juni 1279, war ein Grundstückhandel zwischen zwei Kaiserstuhlern betreffend ein «predium dictum Kolun» [nach einer anderen Fassung: «Kelun»], «situm in villa Wyach» Gegenstand einer Urkunde, deren Inhalt heute nur noch in mehreren Abschriften überliefert ist.

Interessanterweise wird die Chälen in dieser Urkunde rechtlich nicht vom Dorf unterschieden dargestellt, sie ist «situm in», das heisst im Dorf gelegen. Ist die Unterscheidung von Meierhof (curia villicatus) und Dorf (villa) - wie in der Urkunde von 1295 - nur eine, die bei einer Übertragung der gerichtsherrrlichen Rechte verdeutlichen soll, dass eben wirklich beide rechtlichen Entitäten gemeint sind und nicht später unterstellt werden kann, es sei nur das Dorf gemeint, nicht aber der Meierhof?

Wanner 1984 ist der Meinung, bei dieser «curia villicatus» handle es sich um die Chälen. Er amalgamiert sozusagen zwei Urkunden (die Namensnennung «Kolun» bzw. «Kelun» von 1279 und die rechtliche Qualifizierung von 1295) und zwar mit der folgenden Erklärung: «Der Dorfteil "Kelen" war im Hochmittelalter, wie sein überlieferter Name sagt (und die Bezeichnung "curia villicatus" in der Urkunde von 1295 noch deutlicher macht), eine Fronhofsiedlung.»

... versus «site prope»

Man kann sich auch die Frage stellen, was die am 8. Februar 1295 beteiligten Parteien (Freiherr Jakob von Wart und Bischof Heinrich II. von Klingenberg) unter dem Begriff «site prope Kaiserstůl» verstanden haben. Das Adverb «prope» an sich ist klar. Es bedeutet «nahe» bzw. «in der Nähe von». Aber was heisst das jetzt konkret?

Lag der Meierhof zwischen Dorf und Städtchen?

Wenn damit gemeint war, dass Weiach (und damit beide genannten Örtlichkeiten: Meierhof und Dorf) nahe Kaiserstuhl liege, so wie man heute noch manchmal «Weiach bei Kaiserstuhl» liest - und damit Lesern, die zwar vom Städtchen schon gehört haben, aber Weiach geographisch nicht einordnen könnten, helfen will - dann würde Wanner mit seiner Einschätzung, der Meierhof sei mit der Chälen identisch, recht behalten.

Wenn damit allerdings zum Ausdruck gebracht werden sollte, dass der Meierhof wirklich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kaiserstuhl gelegen war, das Dorf Weiach (relativ zum Meierhof) aber nicht, dann könnte dieser Meierhof sein Zentrum nicht in der heutigen Chälen gehabt haben, sondern müsste zwischen dem heutigen Dorfkern und Kaiserstuhl gelegen haben: im Raum See-Winkel-Bedmen.

Dieses Gebiet war ja auch eine eigene Zelg, die sogenannte Stadtzelg, weil sie vom Dorf aus gesehen gegen das Städtchen lag. Und just diese Zelg sei - nach Angaben des Weiacher Pfarrers Konrad Hirzel von 1850 - «am längsten in Kultur u. liefert in der Regel den reichsten Ertrag», das heisst, dass dies das beste Land war und es eine Erinnerung daran gab, dass dort früher als an anderen Orten auf Gemeindegebiet bereits Landwirtschaft betrieben wurde.

Das Gebiet der früheren Stadtzelg (oder Teile davon) könnte also durchaus die landwirtschaftliche Nutzfläche dieses alten Meierhofs sein, der 1295 seinen Auftritt in einer Urkunde erhielt. Wanner meint allerdings, dass die von der Sonne eher verwöhnten Hänge im Osten (d.h. die Dorfteile Oberdorf und Büel) älter seien.

Zweifel an Wanners Zuordnung

In Weiacher Geschichte(n) Nr. 51-54 habe ich vor 12 Jahren die Deutung von Wanner 1984 übernommen. Daran sind aber durchaus Zweifel angebracht.

Ausser der Gleichsetzung des heutigen Ortsteils Chälen (früher Kelen, Chelle, o.ä. genannt) mit dem Meierhof bringt Wanner meines Erachtens keine weiteren hieb- und stichfesten Beweise für den Standort des Betriebszentrums. Ihm reicht der Umstand, dass eine «villicatio» ins Deutsche übertragen als «Kelnhof» bzeichnet wird, verbunden damit, dass der Ortnamen Kelen heute eine bestimmte Häusergruppe im Westen des Ortes bezeichnet, völlig aus, um einen Charakter des Dorfteils Kelen als abgeschlossenen Herrenhof (eben diesen Meierhof) festzustellen (vgl. S. 158).

Verwiesen sei auch auf die Anmerkung 5 zum Kapitel über Weiach (S. 339): «ZUB VI, Nr. 2323 (1295): "ius michi competens in iurisdicione (!) et districtu curie villicatus dicte Wiach site prope Kaiserstuol (Ortsteil Kelen!) et in villa Wiach (Ortsteil Dorf!), que iurisdicio (!) getwinch et ban wlgariter appellatur".»

Für Wanner ist es offensichtlich keine Frage, welchen heutigen Ortsteilen die beiden 1295 genannten Rechtsbezirke zuzuordnen sind.

Einen einigermassen sicheren Nachweis dürfte man erst dann erhalten, wenn die Besitzverhältnisse über Jahrhunderte hinweg mittels urkundlichen, notariellen, gerichtlichen und anderen schriftlichen Beweisstücken zurückverfolgt und auf der Landkarte verortet werden können. Das ist ein aufwändiges Puzzlespiel - ohne jede Garantie, dass man alle Teilchen noch zur Verfügung hat.

Nachtrag: Die Sicht des Kanzlisten

Einmal abgesehen von diesem gerade genannten Desiderat, das neben vielen Erkenntnissen wohl auch viele weitere Fragen aufwerfen dürfte, ist es sicher hilfreich, die Urkunde von 1295 auch mit den Hilfsmitteln der Diplomatik zu beleuchten.

Bischof Heinrich war seit 1293 im Amt und hatte bereits im darauffolgenden Jahr 1294 die Stadt Kaiserstuhl gekauft. Die Transaktion mit Jakob von Wart steht in diesem Zusammenhang und den landesherrlichen Arrondierungsbemühungen des Klingenbergers.

Ein solcher machtpolitischer Umstand war der bischöflichen Kanzlei in Konstanz natürlich wohlbekannt. Und so wäre es denn auch kein Wunder, wenn der Einschub «site prope Kaiserstůl» durch den Schreibenden lediglich als sozusagen interner Verweis für die Lage des neu erworbenen Rechts gedient haben sollte. Und nicht als etwas, was seitens der handelnden Subjekte (Freiherr und Bischof) als entscheidende Information empfunden worden wäre.

Interessanterweise sind bei diesem Rechtsgeschäft auch keine Zeugen genannt, so wie das sonst üblich gewesen ist. Die Angelegenheit erscheint fast wie eine Privatabmachung zwischen von Wart und von Klingenberg.

Quellen

Mittwoch, 17. August 2016

Chamäleon-Spycher und Näpferhüsli

Auf der Twitter-Seite von WeiachBlog habe ich die Frage gestellt, welche Gebäude auf den neu im Header gezeigten Fotos abgebildet sind:


Dieser Beitrag trägt die Nummer 1294 und deshalb folgt hier nun die Auflösung.


Vom Waschhaus zur Caffè-Bar

Die Photographie links ist mindestens 50 Jahre alt und zeigt den Speicher des Baumgartner-Jucker-Hauses, der nach Angaben der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich aus dem Jahre 1821 stammt (vgl. WeiachBlog Nr. 623).

Das Photo wurde von Zollinger ins Typoskript seiner Jahreschronik 1963 (Bildquelle: G-Ch Weiach 1963 - S. 26) eingeklebt, welche gemäss den Angaben des Chronisten (S. 26) im November 1964 vollendet war.


Neben dem Photo hat der Chronist vermerkt: «Waschhäuschen zugl. Spycher b. d. Kirche». Und gemäss den Lagerbüchern der kantonalen Gebäudeversicherung war das 1834 tatsächlich ein «Waschhaus» sowie eine «Schütte» - Zollingers Angaben sind also historisch korrekt, was die ursprünglich von den Bauherren angestrebte Funktion betrifft.

Das Gebäude gehört heute der Gemeinde Weiach und beherbergt seit Ende August 2008 die Chamäleon Caffè-Bar Lounge (vgl. WeiachBlog Nr. 643 zur Eröffnung).

Das untenstehende Bild zeigt den renovierten Speicher. Es wurde vor der Eröffnung des Chamäleon aufgenommen und erstmals Ende Juli 2008 im WeiachBlog Nr. 623 (Titel: «Untere und obere Amtsrichters. Von Häusern und ihren Menschen») veröffentlicht.


Das Näpferhüsli - dort wo einst eine Ziegelei stand

Auch der Aufnahmezeitpunkt der Photographie in der Mitte des Headers ist nur per Terminus ante quem festlegbar. Weil die Zollinger'sche Jahreschronik 1964 (Bildquelle: G-Ch Weiach 1964 - S. 13) gemäss den Angaben im Dokument selber (S. 27) im September 1965 abgeschlossen wurde, kann das Foto nicht später entstanden sein:


Der Standort des Photographen war auf der Wiese, wo sich heute der grosse Spielplatz befindet. Rechts ausserhalb des Bildes steht das Alte Gemeindehaus.

Im November 2006 habe ich dazu vermerkt: «Das kleine Haus der Frau Nepfer (s' Näpferhüsli) auf dem Platz zwischen dem Alten Gemeindehaus und der Abzweigung Luppenstrasse steht schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Dort hat die Gemeinde 1985 ein modernes Mehrfamilienhaus errichten lassen.» (WeiachBlog Nr. 319).

Mittlerweile ist das Näpferhüsli also schon seit mehr als 30 Jahren aus dem Dorfbild verschwunden. Tempus fugit.

Dienstag, 16. August 2016

Tweets über WeiachBlog

Es ist schon geraume Zeit her, dass sich der Autor dieses Blogs den Namen @WeiachBlog auf Twitter gesichert hat - gemäss dem Kurznachrichtendienst war das im November 2014. Nun hat auch WeiachBlog seine ersten Tweets abgesetzt:


Bislang habe ich darauf verzichtet, auch dort noch aktiv zu sein - man soll sich ja nicht verzetteln. Nachdem nun aber seit diesem Jahr auch reale Personen - und nicht nur Spam-Accounts diesem Twitter-Account folgen (d.h. seine Nachrichten abonniert haben) und auch mit dem @-Operator auf den bislang schlafenden Account verwiesen wird, sieht das jetzt schon etwas anders aus.

In der Kürze liegt die Würze

Zwar trägt Microbloggen (wie der Gattungsbegriff für solche Dienste wie Twitter lautet) immerhin das Bloggen im Namen - die Nutzungsart ist jedoch eine ziemlich verschiedene. Denn auf einem Microblogging-Dienst muss man sich der Kürze befleissigen. In der Regel hat man nur grad 140 Zeichen zur Verfügung. So viele passen in ein SMS. Deswegen wird ein Tweet manchmal auch Status genannt, weil manche Leute auf diese Weise mitteilen, was sie gerade tun. Oder was sie interessant finden und mit anderen teilen möchten. Letzteres tut man vorzugsweise mit Weblinks auf andere Seiten - zu mehr reicht der Platz nicht.

Verweise auf WeiachBlog-Beiträge 2009-2016

Gemäss der auf Twitter verfügbaren Suchmaschine (Abfrage von heute 16. August) gab es seit 2009 immerhin elf Tweets (also Twitter-Nachrichten), die auf WeiachBlog-Beiträge verlinkt haben. Sie nutzen ausnahmslos einen Weblink-Verkürzungsdienst, wie bit.ly oder tinyurl.com:

  • lindsay l. ‏@lindsay_l0han · 18. Dez. 2009 WeiachBlog: Als Seite-1-Girl im «Blick»: «In the future, everyone will be famous for 15 minutes», soll der Pop-.. http://bit.ly/5qL14t
  • Michael Schmidt ‏@mschmidt29 · 3. Jan. 2010 WeiachBlog: Arbeitslosigkeit warf keine verheerenden Wellen: Von freien Samstagnachmittag verspürt man hier nicht ... http://bit.ly/8ywrva
  • bauernhof ‏@bauernhof · 27. Jan. 2010 WeiachBlog: Fast ein halbes Jahrhundert in der Schulpflege: Frau Elise Schenkel, Rhyschenkels genannt, weil sie mi... http://bit.ly/daY62Q
  • Kreuzberg Tweets ‏@xberg · 4. Feb. 2010 Google-Blogs: WeiachBlog: Ex-DDR-Parteiorgan erwähnt Weiach - http://tinyurl.com/ye4ushb
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